Mit dem Linienbus vom Busbahnhof gelangte die Gruppe zunächst nach Reuters, um anschließend Richtung Wald zu laufen. Revierförster nahm die Gruppe dort in Empfang und erklärte seine Tätigkeitsfeld. Rückfragen waren willkommen und wurden beantwortet. Im Wald bestimmten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung des Försters die verschiedenen Baumarten bestimmen lassen und erhielten viele weitere Informationen über diese Baumarten, Standortansprüche und vor allem veränderte Lebensbedingungen  durch den Klimawandel. Fragen, die zuvor im Unterricht vorbereitet wurden, konnten die Schülerinnen und Schüler konnten stellen: Welche Baumarten waren und sind im Vogelsberg heimisch? Wie geht man mit dem Borkenkäferbefall um? Welche Bäume muss man pflanzen, sodass diese Bäume besonders viel CO2 binden? Nach dieser theoretischen Einheit konnten die Schülerinnen und Schüler nun praktisch arbeiten. Das Einsammeln von Mäuseschutz aus Plastik als eine der wichtigsten Tätigkeiten in der Pflege eines Waldes stand auf dem Programm. Diese Arbeit gestaltete sich durchaus mühevoll, da die Plastikteile verstreut auf dem Boden oder unter Büschen und Sträuchern lagen sowie von Laub und Moos bedeckt waren. Nasskaltes Wetter erschwerte die Tätigkeit. Am Ende des Vormittags trat die Gruppe gut informiert und mit einem umfassenden Bild über heimische Wälder den Heimweg an.