Unsere neue Turnhalle ist eingeweiht worden

Wir bedanken uns beim Lauterbacher Anzeiger und Herrn Bertram Lenz für die Erlaubnis, den Artikel und die Fotos auf unserem Blog veröffentlichen zu dürfen.

Lauterbach (bl). Mit einer höchst gelungenen Mischung aus offiziellen Reden, Sport und Musik ist gestern die „Vulkan-Sporthalle Vogelsberg“ in der Lauterbacher Lauterstraße offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Bereits seit einigen Wochen steht die Halle dem Sportunterricht des von-Humboldt-Gymnasiums und der Vogelsbergschule zur Verfügung; die Freigabe für die Sport treibenden Gruppen und Vereine des Kreises wird voraussichtlich ab dem neuen Jahr erfolgen. Darauf verwies Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Peter Zielinski, der in diesem Zusammenhang auch betonte, dass das Angebot auch weiterhin kostenfrei sein werde. Für diese „freiwillige“ Leistung wurde den politisch Verantwortlichen des Kreises Lob unter anderem von Lauterbachs Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller zuteil.

„Es ist so schön hier“, betonte eingangs Gitta Holloch, Leiterin des Lauterbacher Gymnasiums, die gemeinsam mit den beiden Schulsprechern Julia Füg und Niklas Endregat die Gäste willkommen hieß. Sie dankte den Verantwortlichen des Kreises dafür, sich in Zeiten schwieriger finanzieller Situation zum Bau entschlossen zu haben. Auch ihr Schulleiterkollege, Holger Arnold von der Vogelsbergschule, blickte zurück auf die lange Entstehungsgeschichte, bis eine Turnhalle für die Vogelsbergschule nun endlich realisiert worden sei. 1977 habe das Projekt bereits als „Nummer 1“ auf der Prioritätenliste des Kreises gestanden und sei 1980 schon wieder auf Rang acht abgerutscht. Im Gespräch sei damals unter anderem auch das „Eisteich“-Areal gewesen.

Erster Kreisbeigeordneter Zielinski unterstrich, dass es der Projektgesellschaft unter Federführung der OFB Niederlassung in Kassel gelungen sei, einen „funktionsfähigen und sehr ansprechenden Turnhallenbau“ in einem sehr engen Zeitrahmen zu errichten. Wie bereits beim Modell an der Wascherdeschule sei auch hier der Vogelsbergkreis nur Mieter des Gebäudes, was für die eigentlichen Nutzer – die Schüler – aber nicht von Bedeutung sei. Zielinski verwies darauf, dass die Projektgesellschaft OFB rund 4,15 Millionen Euro in den Bau investiert habe; der Kreis habe neben den fest eingebauten Sportgeräten noch 60 000 Euro für bewegliche Sportgeräte hinzugegeben. Besonders freute sich der Sportdezernent, dass bei einem entsprechenden Namenswettbewerb 116 Vorschläge eingegangen seien und man sich letztlich für „Vulkan-Sporthalle Vogelsberg“ des Lauterbacher Ehepaares Heike und Karl-Dieter Saller entschieden habe. Die orange Farbgebung bedeute, „dass da etwas Frisches und Neues entstanden ist“.

„Diese Halle ist ein weiterer Meilenstein in der Partnerschaft zwischen öffentlicher Hand und der Privatwirtschaft“, betonte Jörg Schaal, Leiter der OFB-Niederlassung Kassel. Er hob die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Amt für Schulen und Liegenschaften und mit Architekt Thomas Georg vom Kasseler Planungsbüro RJ hervor. Dieser wiederum ging auf einige Herausforderungen wie den Baugrund und die Hanglage des Areals ein und schilderte detailliert den Passivhausstandard und die regenerative Energieversorgung der barrierefrei erschlossenen Halle.

Stellvertretend für die insgesamt 1700 Schüler, die die neue Halle nutzen, gab es sportliche Darbietungen des Fußball-Damen-Teams (Leitung Atilla Güven), der Tennis-AG (Leitung Joachim Weidenboerner) und der Klasse 5c (Simon Gieseler), jeweils von der Humboldt-Schule. Musikalisch unterhielt das Auswahlorchester des Gymnasiums unter Wolfgang Scharrer.

Artikel und Fotos: Bertram Lenz, LA

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