September 18, 2017

Berufs- und Studienorientierung in der Einführungsphase

Unsere Vision

  • Unsere Schüler werden sich ihrer eigenen Interessen, Stärken und Schwächen bewusst und gewinnen auf dieser Basis eine Vorstellung von für sie persönlich geeigneten Studien- oder Ausbildungsgängen.
  • Unsere Schüler gewinnen neue Perspektiven und entdecken neue Begabungen, die sogar künftige Lebens- und Berufsentscheidungen beeinflussen können.
  • Unsere Schüler sind in ihrem Betriebspraktikum eine positive Visitenkarte unserer Schule und treten interessiert, motiviert, selbstbewusst und leistungsbereit auf.
  • Schüler und Eltern empfinden die Berufs- und Studienorientierung in der Einführungsphase als eine wertvolle Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule.

Unsere Ziele

  • Unsere Schüler erwerben Kompetenzen, Fähigkeiten und berufsspezifisches Wissen für anvisierte Berufsbilder und das Arbeitsleben allgemein.
  • Wir tragen dabei den Anforderungen einer sich rasant verändernden Arbeits- und Berufswelt Rechnung.
  • Wir legen ein besonderes Augenmerk auf die Studien- und Berufsmöglichkeiten im MINT-Bereich.
  • Unsere Schüler erweitern ihre Kenntnisse hinsichtlich ihrer persönlichen Stärken, Schwächen und Interessen.
  • Wir machen unseren Schülern die zunehmende Bedeutung von Soft Skills bewusst.
  • Die Soft Skills finden konkrete Anwendung im BSO-Unterricht und übertragen sich auf das Sozial- und Arbeitsverhalten in anderen Fächern.
  • Die Schüler lernen fächerverbindend. Jedes Fach leistet einen Beitrag zur Berufs- und Studienorientierung.
  • Wir vereinfachen den Zugang zum BSO-Unterricht für PoWi-Lehrer durch die Festlegung verbindlicher Inhalte, eine fächerverbindende Kooperation und die Schaffung eines gemeinsamen Materialpools.

Maßnahmen / Organisation

  • Berufs- und Studienorientierung mit 1 Wochenstunde angegliedert an PoWi (zweistündig)
    • PoWi-Lehrer unterrichten BSO.
    • Themen: Bewerbungsschreiben, Soft Skills, Anforderungen des Arbeitsmarktes, Arbeitswelt im Wandel
    • Kompetenzorientierte Vorgehensweise: Selbst- und Partnerdiagnose von Interessen und Stärken; individuelle Förderung; Evaluation des Lernfortschrittes und des Lernprozesses
    • Stärken-Schwächen-Analyse / Kompetenzfeststellungsverfahren (z.B. GEVA-Test) für alle Schüler mit vollständiger Übernahme der Kosten durch die Schule
    • Einführung in die Funktion und Nutzung der Ausbildungsplatzbörsen auf der Schul-Homepage
  • Fächerverbindende Aspekte:
    • Kommunikation als Unterrichtseinheit im Fach Deutsch in der Einführungsphase
    • Soft Skills wie Resilienz, Selbstregulation, Arbeit mit Zielen, Zeitmanagement, Teamfähigkeit als Inhalte der in der E-Phase angebotenen Pädagogikkurse
  • Externe Unterstützung, die wir an die Schule holen
    • Gastgeber für die Oberstufen-Info-Tage der Bundesagentur für Arbeit (alle zwei Jahre)
    • Professionelle BSO-Beratung und Bewerbungstraining durch Fachpersonal verschiedener Unternehmen
    • Individuelle Berufsberatung durch Herrn Marco Sankewitz (Bundesagentur für Arbeit)
    • Berufs-Infoabend des Rotary-Clubs (jährlich im November)
    • Betriebsbesichtigungen von MINT-Unternehmen im Rahmen der Projektwoche am Schuljahresende
  • Externe Unterstützung, die wir außerhalb der Schule einholen
    • Ausbildungsbörsen und -messen
    • Berufsberatung bei der Bundesagentur für Arbeit
    • Teilnahme am Oberstufen-Info-Tagen der Agentur für Arbeit in Alsfeld (alle zwei Jahre)
  • Zweiwöchiges Betriebspraktikum
    • Betriebspraktikum in der ersten Februarhälfte.
    • Vorbereitungsphase: Inhaltliche Vorbereitung im Unterricht: Schüler formulieren Erwartungen und Ziele, die sie mit dem Praktikum verbinden.
    • Durchführungs- und Praktikumsphase: Schüler üben ihren Dienst in den Unternehmen ihrer Wahl aus; Begleitung durch eine Betreuungsperson der Einrichtung; Besuch einer möglichst großen Zahl von Schülern durch Lehrer am Praktikumsplatz
    • Auswertungsphase: Evaluation und Reflexion des Praktikums mit Hilfe von Online-Fragebögen (ISerV) und in Unterrichtsgesprächen; Praktikumsberichte; Aufwertung der Praktikumsberichte durch ihre Berücksichtigung bei der Leistungsbewertung; Teilnahme am Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“

Evaluation

  • Evaluation der Einzelmaßnahmen mit den PoWi-Lehrern und im BSO-Team
  • Evaluation im Unterrichtsgespräch
  • Evaluation der Maßnahmen mit externen Partner in regelmäßigen Evaluationsrunden mit Vertretern der Einrichtungen und Unternehmen
  • Online-Feedback über IServ: Befragung von Schülern und Eltern
  • Evaluation des Praktikums über Befragung der Schüler und der Praktikumsbetriebe mit Hilfe von Fragebögen und Online-Befragungen
  • Externe Evaluation durch die OloV-Auditteams
  • Auswertung der Aussagen der OloV-Auditberichte
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