Projektwoche bei Hitzerekorden

(Pressespiegel) Die letzte Schulwoche von Montag bis Donnerstag wird bereits seit Jahren an der AvH als Projektwoche gestaltet, an deren Ende dann das Schulfest am Donnerstagnachmittag steht. Die einzelnen Jahrgangsstufen haben dabei einheitliche Projektthemen, die den einzelnen Klassen aber auch noch Raum für eine individuelle Ausgestaltung – etwa durch Exkursionen oder sportliche Aktivitäten – bieten.

In diesem Jahr litt die Durchführung einiger Projekte unter der Hitzewelle, die das Arbeiten in den aufgeheizten Klassenräumen, aber auch im Freien, wenn es nicht genug Schattenplätze gab, zur Strapaze werden ließ. Hier galt es für die einzelnen Gruppen, den äußeren Bedingungen durch die zeitliche Ausdehnung von Schwimmbadbesuchen Rechnung zu tragen.

Besser hatten es hier die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8, bei denen ohnehin sportliche Aktivitäten außerhalb der Schule auf dem Programm standen. Hier war der Schwimmbadbesuch von vorneherein eingeplant und beim Kanufahren auf der Fulda sorgte das eine oder andere unfreiwillige Bad im Fluss für etwas Abkühlung.

Die Jahrgangsstufe 5 nahm am Webklicker-Projekt teil, bei dem es um Medienbildung in der digitalisierten Welt geht, und kümmerte sich darüber hinaus um die künstlerische Ausgestaltung ihrer Klassenräume. Für die Jahrgangsstufe 6 stand die Persönlichkeitsstärkung im Präventionsprojekt „Gute Zeiten. Schlechte Zeiten“ auf dem Programm. Mit der Gestaltung einer gemeinsamen Gegenwartskollage sowie eines Future-Paintings und dessen Präsentation am Donnerstagmittag endete das Projekt. Für Auflockerung sorgte ein Ausflug am Dienstag zum Hoherodskopf mit Geocaching und Besuch der Sommerrodelbahn. Für die Jahrgangsstufe 7 stand ebenfalls die Suchtprävention im Vordergrund. Hier durchliefen die Schülerinnen und Schüler den Mitmach-Parcours „Klarsicht“. Abgerundet wurde die Woche durch Biologie-Projekte, in denen Nistkästen gezimmert wurden, die dann auf dem Schulfest zum Verkauf standen.

Die Jahrgangsstufe 9 beschäftigte sich im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ intensiv mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Anhand von ausgewählten Häftlingsbiographien bereiteten sich die Jugendlichen auf den am Mittwoch stattfindenden Besuch der Gedenkstätte auf dem Ettersberg bei Weimar vor.

Die Klassen der E-Phase verfolgten unterschiedliche Projekte. Neben einem Projekt, das sich mit dem Namensgeber der Schule, Alexander von Humboldt, beschäftigte, gab es Projekte zum Thema Berufs- und Studienorientierung und zum Thema Sucht- und Drogenprävention, die in einen Besuch des Hofguts Fleckenbühl einmündeten, auf dem Suchtkranke versuchen, ein neues Leben zu beginnen. Der Besuch in Fleckenbühl hinterließ bei allen Teilnehmern einen bleibenden Eindruck davon, wie schwierig es ist, ein von Drogenkonsum geprägtes Leben – häufig verbunden mit dem Abgleiten in die Kriminalität – hinter sich zu lassen.

Improvisieren hieß es in der Q-Phase, wo einige fest eingeplante Projekte leider kurzfristig entfallen mussten, sodass hier schon die Abiturvorbereitung in den Mittelpunkt gerückt wurde.

 

 

Text: Joachim Gerking; Foto: Maximilian Knips

Gut angetroffen hatte es in der Projektwoche die Jahrgangsstufe 8, die mit dem Kanu immer nah am kühlen Nass unterwegs waren.

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