Deutsch-Polnische Jugendbegegnung 2014

Meine Gedanken zur deutsch-polnischen Jugendbegegnung 2014

Julia Füg

Mir hat die Woche in Brandenburg wahnsinnig gut gefallen!
Jugendbegegnungen sind eine gute Möglichkeit, Jugendliche aus Deutschland und dem Ausland kennenzulernen. Man erfährt so viel über andere Sprachen, Bräuche und Lebensgewohnheiten. Sport und gemeinsame Interessen verbinden Jugendlichen, egal woher sie kommen.

Ich habe mich von Anfang an sowohl mit den deutschen, als auch mit den polnischen Schülern sehr gut verstanden. Trotz einiger Verständigungsprobleme haben wir immer viel Spaß gehabt. Ich freue mich auf den Besuch einiger polnischer Schüler im Sommer 2014 und hoffe, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben und uns nächstes Jahr in Brandenburg wiedersehen.

Trotz der ganzen Freude und dem Spaß, den wir hatten, hat mich die Jugendbegegnung auch in geschichtlichen Kenntnissen bereichert. Ergreifend fand ich den Gedenklauf und den Ausflug in’s KZ Sachsenhausen gemacht zu haben!

Die schönsten Momente für mich waren die gemeinsamen Abende auf dem Zimmer, das Grillen und das Schwimmen im See! Die Umgebung war toll, die Sportanlagen und besonders die Zimmer waren sehr schön und sauber! Vielen Dank an die Köchinnen für das leckere Essen!
Für mich waren die fünf Tage jedoch viel zu kurz.
Danke an die Organisatoren aus dem Oberhavellandkreis und dem Vogelsbergkreis, dass ich die diesjährige Jugendbegegnung miterleben durfte!

Marvin Wohlfahrt

Den Sinn für die Jugendbegegnung sehe ich darin, dass nach allem, was passiert ist, die Völker wieder aneinander herangeführt werden und sich z.B. Vorurteile und Anspannungen untereinander beseitigen lassen.
Was ich anfangs nicht gedacht habe ist, dass man auch, wenn die Verständigung mit den polnischen Schülern meist etwas schwerer als gedacht war, dass man so viel Spaß mit ihnen haben kann und ich halte weiterhin Schriftkontakt mit ihnen, da sie echt nett sind, wenn man sie erstmal besser kennt.

Ich empfand es als besonders wichtig, mit den Polen in die Museen zu gehen und sich an die schlimme Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern.
Auf der Berlinfahrt gab es keine schönsten Momente, da alles absolut toll war. Die Location war cool mit den einzelnen Häusern, dem See, den ganzen Freizeitaktivitäten z.B. Fußball und Volleyball. Vielen Dank an die Organisatoren!

Jacob Kewitz

Eine Jugendbegegnung in diesem Sinne wie wir sie erlebt haben, war mir bisher neu.  Trotzdem war die Erfahrung super! Auch wenn die sogenannten „Sprachanimationen“ nicht unbedingt das Highlight der Verbindung zwischen uns und den Polen war, hat hauptsächlich der Sport dazu beigetragen, dass wir uns besser kennenlernen konnten, hier lagen nämlich die gemeinsamen Interessen.
Zusätzlich zu den sportlichen Aktivitäten, die insgesamt alle sehr gelungen waren, einschließlich der Ausflüge wie z.B. der Kletterwald, waren auch die kulturellen Aspekte gut. So zum Beispiel habe ich einige neue Erkenntnisse zu dem Thema Holocaust und den Zusammenhang gerade mit dieser Gegend gewonnen.

Am besten war eigentlich der letzte Abend, als ein Fußballturnier mit anschließendem Grillen und „Disko“ veranstaltet wurde. Insgesamt war also alles top organisiert!

Nächstes Jahr gerne wieder 😉

Moritz Fischer

Die Jugendbegegnung mit den polnischen Schülern war für mich zuerst einmal komisch, da wir mit uns mit manchen Polen kaum bis gar nicht verständigen konnten, da ein paar von ihnen kaum Englisch konnten. Doch mit der Zeit hat man Wege gefunden, um miteinander zu kommunizieren. So hatten wir dann Spaß am gemeinsamen Fußball- und Volleyballspielen sowie an anderen Aktivitäten. Durch diese Aktivitäten konnten wir lernen, dass man auch mit Schülern aus anderen Ländern Spaß haben kann, ohne dass man sie vorher kennt, und das sie gar nicht so verschieden sind, wie man vorerst vermuten könnte.
Als wir im Konzentrationslager Sachsenhausen waren, wurde mir bewusst, dass das, was ich bisher über das Thema wusste, nicht ansatzweise ausreichte, um zu verstehen, wie schlimm es in Wirklichkeit gewesen sein muss. So war es für mich erschreckend, zu sehen, wie Menschen damals miteinander umgegangen sind, wie die Umgangsweise mit den Häftlingen war, wo sie geschlafen haben, und was sie zu Essen bekamen.

Schön an dieser Fahrt war eigentlich alles, die Jugendherberge, das Essen, die netten Menschen dort, und auch die Ausflüge. Doch der Höhepunkt für mich, war die Fahrradtour durch Berlin, da ich schon immer mal die Hauptstadt Deutschlands kennen lernen wollte.

Jannik Hohmeier

Ich fand die Fahrt sehr sinnvoll, da es zwischenmenschlich bei den Polen und uns gut geklappt hat und wir viel Spaß mit ihnen hatten. Die Fahrt ist sicherlich bei beiden Seiten eine schöne Erinnerung geworden und die Fahrt hat so auch zur Völkerverständigung beigetragen.

Die Erfahrungen mit den Schülern waren sehr positiv, wir haben uns alle sehr gut mit ihnen verstanden und möchten uns sogar wieder mit ihnen treffen. Allen Beteiligten hat es viel Spaß gemacht und es gab nie Streit oder so.

In Sachen gesammelter Erkenntnisse habe ich allerdings nicht so viel dazugelernt, da ich durch Schule bereits über den Holocaust, die Folgen und allgemein die Weltkriege Bescheid wusste. Allerdings finde ich die Fahrt auch nicht als informativ in Sachen geschichtlichen Wissens, sondern eher als Aufbau eines besseren deutsch-polnischen Verhältnisses, was die Fahrt auch wirklich sehr gut erfüllt hat.

Das einzige, was anzumerken wäre, ist, dass die Fahrt noch zwei Tage hätte länger gehen können, da wir uns besonders am Ende der Woche gut mit allen verstanden haben.

Die schönsten Momente waren neben dem gemeinsamen Sport und Baden in der Freizeit auch das abendliche Zusammensitzen und Unterhalten, was viel Spaß gemacht hat.

Ansonsten empfand ich die Fahrt, wie gesagt, sehr schön, sinnvoll und würde auch wieder mitfahren wollen.

Yannick May

Ich habe auf der deutsch-polnischen Jugendbegegnung viele Erfahrungen sammeln können. So konnten wir Sportler aus anderen Gegenden treffen und deren Interessen kennenlernen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit ihnen Fußball und Volleyball zu spielen, auch deshalb, weil man durch solche Dinge ins Gespräch kam. Wir setzten uns auch abends zusammen und folglich entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis. Aus diesem Anlass diente die Jugendbegegnung auch der Völkerverständigung. Dies wird durch den Gedanken an die (polnischen) Holocaust-Opfer unterstützt. Die Erkenntnis, wie schlimm damals die Verhältnisse waren, ist unbeschreiblich. Sie löst Entsetzen und tiefes Mitgefühl aus. Der entsprechende Gedenklauf war auch ein Erfolg, denn er schweißte die Gruppe noch ein wenig mehr zusammen. Jedoch war es schade, dass die Begegnung sich nur über diesen kurzen Zeitraum erstreckte, denn man hätte sich gerne noch ein wenig mehr kennengelernt. Alles in allem hat die Woche sehr viel Spaß gemacht und man kann sie nur weiterempfehlen.

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