Staunen nach einer langen Anreise

Gruppe der Alexander-von-Humboldt-Schule reist nach China – Teil 1: Ankunft in Peking

LAUTERBACH (pm). Sie hat schon seit vielen Jahren Bestand: die Partnerschaft zwischen der Xiangshan No. 3 High School in China und der Alexander-von-Humboldt-Schule. Vor wenigen Wochen erst war eine chinesische Gastgruppe in Lauterbach, nun machten sich 30 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern Karsten Krämer und André Tolksdorf auf die Reise ins Land der Mitte. Bis zum 18.10. werden sie dort verweilen, verschiedene Stationen abklappern und sich immer mal wieder in der Heimat zu Wort melden. Die erste Nachricht kam aus Peking.

Dort waren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit ihren Lehrern nach einer 24-stündigen Reise angekommen: Erschöpft, aber neugierig, wie Joaquin Zinn per Social Media mitteilte. Dennoch nutzte die Gruppe den ersten Tag, um sich als erstes die weltberühmte Chinesische Mauer anzuschauen. „Danach gingen wir zum Sommerpalast und dort erzählte uns unsere großartige Führerin Sascha viel über den Sommeraufenthaltsort des Kaisers“, so Joaquin in seiner Reisepost. Auch Bekanntschaft mit der chinesischen Küche machten die Lauterbacher gleich am ersten Tag. Von den Hühnerfüßen und frittierten Insekten kosteten aber nur die Wagemutigsten unter den Reisenden. Müde von der langen Reise und den vielen ersten Eindrücken, machte sich die Gruppe auf ins Hotel. Schließlich galt es fit zu sein für den nächsten Tag. Die verbotene Stadt und der Platz des Himmlischen Friedens warteten auf sie. Hier gab es viel zu erfahren über die Kaiser und die Geschichte Chinas. So kam die verbotene Stadt zu ihrem Namen, weil es der einfachen Bevölkerung verboten war, die kaiserliche Palaststadt zu betreten. Heute ist das Meisterwerk chinesischer Architektur UNESCO-Weltkulturerbe.

Die nächste Station auf der China-Reise ist Suzhou. Eine 13-stündige Fahrt mit dem Nachtzug bringt die Reisegruppe in das „Venedig des Ostens“, das aufgrund der guten Transportverbindungen eine der Boom-Städte des modernen Chinas ist. Davon erzählt in wenigen Tagen ein weiterer Bericht.

Text: Traudi Schlitt; Foto: Karsten Krämer

Gut angekommen und im Reich der Mitte auf Sightseeing-Tour: Die Schülerinnen und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule mit ihren Lehrern André Tolksdorf und Karsten Krämer.

Auf dem Foto zu sehen sind: (von links nach rechts): Julia Wernicke, Janette Bernges, Melissa Link, Olena Traud, Bianca Sternstein, Englischlehrerin Bettina Reichardt, Paula Upmeier, Ben Kirst und Jan-Markus Bernges. Auf dem Bild fehlt: Christopher Sitzmann

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