Das diesjährige Motto des Wettbewerbs lautete „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“ Dabei zeigten sie Schülerinnen und Schüler, wie wichtig es ist, Informationen kritisch zu prüfen, Verantwortung zu übernehmen und sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Mit den Ideen, dem Engagement und hoher Kreativität zeigten die Teilnehmenden, dass auch junge Menschen Zeichen setzen und etwas bewegen können.
Amelie Hendler und Jouleen Reiswich erhielten eine Urkunde für ihren Kurzfilm „Teil des Problems oder der Lösung“. In ihrem eindrucksvoll dargestellten Dialog geht es um Klimakrise, Hitzerekorde und Konsumentscheidungen. Sie greifen dabei die Nachhaltigkeitsziele 7 und 12 auf und kommen zu dem Schluss: Wegsehen ist auch eine Entscheidung. Am Ende des Films wird deutlich, dass jeder Mensch selbst wählen kann, ob der Teil des Problems oder Teil der Lösung sein möchte.
Das zweite Team, bestehend aus Lenya Frohnapfel, Sofia Schein, Marie-Louise Kress, Chris Körber und Keanu Garbala, entwickelte den Podcast „Unsere Städte im Klimawandel – warum ist Nachhaltigkeit entscheidend?“ Der Podcast thematisiert städtische Hitzeinseln, versiegelte Flächen, Verkehr, Lärm und fehlende Grünflächen. Dabei machen die Jugendlichen deutlich, dass nachhaltige Stadtentwicklung nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Frage ist. Schließlich kommen sie zum Fazit, dass nachhaltige Städte kein Luxus, sondern eine notwendige Entscheidung für unser tägliches Leben und für unsere Zukunft darstellen.
Über einen hervorragenden vierten Platz, welcher mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 100 € dotiert ist, freuen sich zwei weitere Gruppen. Die Schülerinnen Olivia Adamczyk, Laureen Georg, Sofia Litvinko und Franziska Rentenatus entwickelten ein analoges Motivationsspiel mit dem Titel: „Heute schon die Welt gerettet“, welches sich mit nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion beschäftigt. Es gilt, Wissen und konkretes tägliches Handeln in Einklang zu bringen, indem tägliche Herausforderungen und Challenges, wie der Einkauf von ausschließlich regionalen Lebensmitteln, der Gestaltung eines Fairtrade-Tags oder der Check des eigenen Energieverbrauchs, gemeistert werden.
Der zweite Anerkennungspreis geht an zehn Lernende der Nachhaltigkeits-AG für das Spiel „Rund um den E-Schrott“. Dieses als Gesellschaftsspiel angelegte, analoge Lernspiel vermittelt auf spannende Weise Wissen über Recycling, faire Rohstoffe sowie die Folgen von Elektroschrott für Umwelt und Gesundheit. Gleichzeitig regt es dazu an, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen.
Als Zeichen dafür, dass aus Engagement etwas Neues wachsen kann, erhielt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zusätzlich eine Saatplatte mit der Aufschrift: „Aus dem Boden wächst Neues“ sowie „Vergiss den Boden nicht - er trägt dich durchs Leben“.
Text: Dr. Andrea Fischer
Bilder: Dr. Andrea Fischer und Silvia Diehl