Klimatagebuch

Unter der Leitung von Dr. Andrea Fischer erstellten Schülerinnen des Religionskurses (kath.) der Stufe 8 in Vorbereitung auf den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik "alle für EINE WELT für alle" ein Klimatagebuch.

Vom Vorsatz zur Veränderung: Mit kleinen Schritten klimabewusster handeln

Es regnet tagelang und eine Woche später ist alles wieder staubtrocken. Was sich wie ein Wetterchaos anfühlt, ist in Wahrheit der Klimawandel. Und genau der betrifft auch uns alle. Jedoch ist es wichtig etwas gegen den Klimawandel zu tun Und das kann wirklich jeder, auch wenn es nur kleine Sachen wie Plastik sparen oder weniger Autofahren sind. 

Man kann sich verschieden erreichbare Ziele setzen und es immer weiter steigern. Wir haben im Religionskurs eine Woche lang ein Klimatagebuch geführt, um zu beobachten, wie wir uns im Alltag verhalten und was wir konkret verändern können. Wir haben uns vorgenommen eine Woche umweltbewusst einkaufen zu gehen und dabei Plastik zu sparen. Dies hat gut geklappt und wir haben es viermal ausgeübt, da man auf den ersten Blick gesehen hat, was dazu gehört. Allerdings gab es auch Schwierigkeiten, da viele Artikel, besonders Lebensmittel, in Plastik verpackt sind. Dabei wurde uns klar, dass Verhaltensänderungen wichtig sind, auch wenn sie zunächst klein wirken. Kleine Schritte können langfristig eine große Wirkung haben. Natürlich gab es auch Hürden. Eine typische Schwierigkeit war die Bequemlichkeit, da alte Gewohnheiten schwer zu ändern sind. Außerdem fehlt im Alltag  oft die Motivation. Geholfen hat es, sich erreichbare Ziele zu setzen und sich gegenseitig zu motivieren. In der Gruppe fiel es uns leichter, dranzubleiben und unser Verhalten bewusst zu hinterfragen, da es besonders uns Jugendliche betrifft. Setzt euch gemeinsam mit euren Freunden hin und überlegt euch Ziele, die ihr erreichen könnt. So macht es Spaß und ihr tut etwas Gutes für die Umwelt und helft euch selber und allen anderen damit. 

Abschließend zeigt unser Klimatagebuch, dass schon kleine Veränderungen im Alltag etwas bewirken können. Auch wenn es manchmal Überwindung kostet, lohnt es sich, bewusster zu handeln und alte Gewohnheiten zu hinterfragen. Besonders gemeinsam fällt es leichter, dranzubleiben und sich gegenseitig zu motivieren. Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, kann daraus langfristig etwas Großes entstehen. Deshalb: Fang an, bleib dran und mach einen Unterschied – für die Umwelt und für dich selbst. Es ist nie zu früh anzufangen!

von Lenya, Sofia und Marie, Religionskurs 8rka