Die Deutsch-Polnische Jugendbegegnung findet jedes Jahr zum Sachsenhausen-Gedenklauf am 1. Mai statt und dient der Pflege der Partnerschaften des Landkreises Oberhavel nach Polen und zum Vogelsbergkreis. Insbesondere wird der Wert eines solchen kulturellen Austauschs an die junge Generation weiterzugeben.
So erwartete die Gruppe zunächst bei der Ankunft im Bungalow-Camp in Neuendorf/Oberhavel ein herzlicher Empfang. Aufgrund der sich anschließenden Kennenlernspiele gelang es schnell, eine freundliche und offene Atmosphäre zu schaffen.
Vertieft wurde der Teamgedanke durch ein abwechslungsreiches Sportprogramm am Nachmittag des nächsten Tages. Zuvor jedoch stand ein Besuch der Gedenkstätte in Sachsenhausen an, der die historische Bedeutung des Ortes verdeutlichte und die Jugendlichen zum Nachdenken und intensivem Austausch anregte.
Am dritten Tag erkundeten die Jugendlichen gemeinsam die Hauptstadt Berlin. In Form einer Rundfahrt gelangten sie zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor und dem Reichstagsgebäude. Auch an diesem Tag kam der gemeinsame Sport nicht zu kurz. Im Hollandpark sorgten Klettern und Minigolf für Abwechslung und Unterhaltung.
Der 1. Mai war geprägt vom 58. Sachsenhausen-Gedenklauf. Gemeinsam mit über 800 Läuferinnen und Läufern setzten die Jugendlichen ein starkes Zeichen für Toleranz und erinnerten an die Opfer des Nationalsozialismus. Besonders hervorzuheben ist die Leistung unseres Schülers Theo Kersten, der mit einer beeindruckenden Zeit von 30:07 Minuten über 7,5 km den 2. Platz in seiner Altersklasse und den 7. Platz in der Gesamtwertung erreichte. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Grillabend aus, bei dem die Jugendlichen sich gegenseitig deutsche und polnische Musik und Tänze vorspielten.
Mit neuen Freundschaften und wertvollen Erfahrungen im Gepäck traten die Lauterbacher am 2. Mai die Heimreise an und werden in den nächsten Tagen viel zu berichten haben.
Bildquelle und Text: A. Güven