Spitzenplätze zeigen hohes Schulniveau im Vergleich

Big Challenge: Alexander-von-Humboldt-Schule freut sich über sehr gute Platzierungen auf Landes- und Bundesebene

LAUTERBACH (pm). Sprachverständnis, Hörverstehen, Grammatik, Rechtschreibung – es gibt vieles, was zu einem sicheren Umgang mit einer fremden Sprache gehört. Der europaweite Wettbewerb für die Klassen 5 bis 9 fragt all das in einem Multiple-Choice-Verfahren, dem sich jährlich mehrere hunderttausend Schülerinnen und Schüler allein in Deutschland stellen, für Englisch ab. Auch die Alexander-von-Humboldt-Schule nimmt regelmäßig an diesem Wettbewerb teil. „Der internationale Vergleich ist uns als Schule sehr wichtig – man sieht, wo man als Schule steht“, erklärt Gerhard Steinebach, an der AvH verantwortlich für die Durchführung des Wettbewerbs. Und damit möglichst viele Kinder und Jugendliche daran teilnehmen, übernimmt das Gymnasium die kompletten Anmeldegebühren, mehr als 2000 Euro in diesem Jahr für 532 Schülerinnen und Schüler. „Wir möchten damit allen Schülerinnen und Schülern die Teilnahme ermöglichen und unterstreichen die Bedeutung des Wettbewerbs“, so Steinebach.

Umso erfreulicher zeigte sich die Schule, dass ihre Teilnehmer auch in Zeiten der Pandemie mit guten Ergebnissen aus dem Wettbewerb hervorgingen. Bei der Ehrung der Jahrgangsbesten Levin Mai (5. Klasse), Johanna Geiß (6. Klasse), Mara Wettlaufer (7. Klasse), Aaron Stroehr (8. Klasse) und Hannah Veit (9. Klasse) lag das Augenmerk daher nicht nur auf den Schulsiegern, sondern auch auf dem landesweiten Ergebnis: Johanna Geiß und Mara Wettlaufer glänzten in ihren Jahrgangsstufen als Drittbeste in Hessen. Sie hatten 565 bzw. 311 Schülerinnen und Schüler hinter sich gelassen. Viertbeste in Hessen wurde Hannah Veit, die sich gegen 167 andere in ihrem Jahrgang durchsetzen konnte. Aaron Stroehr wurde landesweit 6. Diese vier belegten auch im Bundesranking gute zweistellige Plätze, was bei 1200 bis 4700 Teilnehmern in den einzelnen Jahrgangsstufen beachtliche Ergebnisse sind, wie Steinebach betont.

Pandemiebedingt fand der Wettbewerb in diesem Jahr online statt. Für die meisten Schülerinnen und Schüler war das kein Problem, im Gegenteil: „Es war eigentlich ziemlich schön, mal etwas anderes auf dem Rechner zu machen als das tägliche Einerlei“, findet Hannah Veit. Wie viele andere Mitwirkende nutzte sie auch die Vorbereitungsangebote der Big-Challenge-Plattform, die ihnen im Unterricht vorgestellt wurden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Schülerinnen und Schüler motivieren konnten und dass diese sich so gut auf den Wettbewerb eingestellt haben“, so Steinebach. „Es zeigt, dass viele von ihnen bereit sind, über den Unterricht hinaus zu lernen und sich weiterzuentwickeln.“

Genau das ist auch nach dem Wettbewerb noch möglich: Mit der Big-Challenge-App können die jungen Sprachbegeisterten im Lauf des Jahres ihre Fertigkeiten weitervertiefen und in der Game Zone „Diamanten“ sammeln – eine witzige Art, Englisch zu lernen und sich auch auf die nächsten Wettbewerbe vorzubereiten. Denn am Big Challenge will die Schule auch im kommenden Jahr wieder teilnehmen – dann vielleicht auch wieder ganz old school vor Ort und auf Papier.

Text: Traudi Schlitt; Foto (Siegerfoto 5c): Gerhard Steinebach; Foto (Big Challenge): Traudi Schlitt

So wie die Klasse 5c sich mit dem Jahrgangssieger Levin Mai freute, freuten sich wohl alle anderen Teilnehmer auch über ihre lustigen Preise.

Gerhard Steinebach gratulierte den Jahrgangsbesten: Johanna Geiß, Mara Wettlaufer, Hannah Veit, Aaron Stroehr und Levin Mai (v.l).

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