Berufspraktikum der E-Phase 2012

Eindrücke von Schülerinnen und Schüler aus ihrem Praktikum im Februar 2012

„Während meines Praktikums als Lehrerin habe ich gemerkt wie viel Arbeit hinter den Unterrichtsstunden steckt. Ich war überrascht, wie sehr das Alter und die verschiedenen Charaktere einer Klasse sich auf den Unterricht auswirken und dadurch für den Erfolg der Stunden mitverantwortlich sind.  Schüler zum Nach- und Weiterdenken anzuregen und zu sehen wie die Erkenntnis in ihren Augen aufleuchtet, war eine Erfahrung die ich nicht missen will.“ (Veronika)

„Mein Praktikum inder Grundschule hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Arbeit mit den Kindern hat mir viel Spaß gemacht und es war spannend zu sehen, wie die Lehrer mit den Schülern umgehen. Außerdem herrschte unter den Lehrern  eine sehr freundliche Stimmung. Das machte alles viel entspannter. Ich empfehle mein Praktikum weiter, weil es auch interessant ist, den Unterricht mal aus Lehrersicht zu sehen.“ (Rebecca)

„Das 2 wöchige Praktikum im Lauterbacher Krankenhaus hat mir in meinen Berufs- und Studienvorstellungen in dem Sinne weitergeholfen, dass ein Medizinstudium und generell die Pflegeberufe für mich nicht in Frage kommen.

Ich kann eine Praktikumsstelle in einem Krankenhaus auch nicht jedem weiterempfehlen, weil die Arbeit mit kranken oder alten Menschen sehr anstrengend und nicht für jeden geeignet ist. Außerdem sind die Aufgabengebiete als Praktikant stark begrenzt und interessant wird es erst, wenn man ins Gespräch mit den Ärzten oder Pflegern kommt; dafür ist aber nicht immer Zeit.
Leider haben sich meine Erwartungen, die ich an das Praktikum hatte, nicht alle erfüllt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich es nicht gelohnt hat. Wer seine Entscheidung vor einem Medizinstudium festigen und sich einen Eindruck vom Krankenhausalltag erlangen möchte, ist in diesem Praktikum bestens aufgehoben. Man muss allerdings damit rechnen, dass genau das Gegenteil geschieht und man nach dem direkten Kontakt mit dem Alltag von einem Medizinstudium ablässt. Dies ist nicht unbedingt ein Nachteil. Man erhält auf diesem Weg jedenfalls die Gewissheit, dass man in einem anderen Berufsfeld besser aufgehoben ist.“ (David)

„Mein Praktikum hat mir viel Spaß gemacht. Da ich die Möglichkeit hatte, in einem Ein-Personen-Unternehmen mitzuarbeiten, konnte ich alle Arbeitsabläufe ,,aus nächster Nähe“ erleben. Ich bekam sowohl Einblicke in die vielfältige (und anstrengende) Büroarbeit als auch in die praktische Tätigkeit  einer Projektberatung durch meine Besuche auf den verschiedenen Baustellen. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich ein kleines Projekt zunächst selbstständig und eigenverantwortlich bearbeiten konnte und meine Projektergebnisse dann mit dem Geschäftsführer durchsprechen konnte. Ich erhielt wertvolle Tipps. Die große Abwechslung sorgte dafür, dass ich nie Langeweile hatte.“  (Kim)

„Das Praktikum hat mir bei der Entscheidung über meine berufliche Zukunft sehr weitergeholfen. Die Arbeit hat meine Erwartungen erfüllt, weshalb ich mir sicher bin, dass ich später in einem kaufmännischen Beruf tätig sein möchte. Das Arbeitsklima war sehr angenehm und ich konnte viele neue Erfahrungen und Impressionen sammeln. Ich bin dafür dankbar, dass ich dort mein Praktikum absolvieren durfte.“ ( Elisa); Praktikum bei AXA in Schlitz

„Ich habe mein Oberstufenpraktikum bei der Evangelischen Kirchengemeinde in Lauterbach abgehalten, genauer gesagt bei Pfarrer  K.. Die reichen Erfahrungen, die ich während diesen zwei Wochen sammeln durfte, haben mich – durch die unmittelbare Kooperation mit Herrn K. – tief und besonders direkt in die Tätigkeiten dieses Berufsbildes hineingebracht. In der Öffentlichkeit bzw. vor der Gemeinde tritt der Pfarrer in seinem Beruf in der Regel nämlich nur bei Gottesdiensten und Beerdigungen auf. Der Großteil seiner Arbeit findet „im Verborgenen“, beim Vorbereiten der Predigten, des (Konfirmanden-)Unterrichts, bei persönlichen Gesprächen anlässlich einer Beerdigung, eines kirchlichen oder auch städtischen Projekts, bei internen Gesprächen etc. statt. Mir wurde u.a. das große Privileg zuteil, im Zuge von 4 Beerdigungsgesprächen durch ganz unterschiedlichen  Menschen an den Geschichten/Biographien der Verstorbenen teilzuhaben. In diesen sehr intimen Momenten, in denen die Menschen voller Trauer sind, wurde mir als Praktikanten stets offen und mit einer rührenden Herzlichkeit begegnet. Ich habe während meiner Zeit außerdem Gottesdienste mitgestaltet, Seniorenkreise geleitet, an einer Schule am Religionsunterricht teilgehabt, die Konfirmanden bei Ihrer Arbeit unterstützt und vieles mehr. In jedem Falle hat mir das Praktikum sehr großen Spaß bereitet und mich sozusagen „auf den Geschmack“ gebracht.

Jeder, der – wie ich – ernsthaft darüber nachdenkt, einmal Theologie zu studieren mit dem Ziel der Ordination, sollte vorher einmal in diesen Beruf hineingeblickt und sich mit seinen alltäglichen Aktivitäten vertraut gemacht haben. Denn letztendlich gilt, wie auch Herr K. betonte: Für das Pfarramt entscheidet man sich nicht, weil einem gerade nichts anderes einfällt, sondern weil man sich dazu berufen fühlt. Ich kann mein Praktikum ohne jegliche Zweifel absolut weiterempfehlen.“ (Max)

„Mein Praktikum in der Grundschule war sehr schön und die Kinder sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ich war ziemlich traurig, als sie mich am letzten Tag verabschiedet haben.
Und nach diesen zwei viel zu kurzen Wochen, kann ich mir sogar vorstellen später einmal Grundschullehrerin zu werden.“ (Catharina)

„ Ich habe mein Praktikum in einer Werbeagentur in Frankfurt gemacht. Eine Werbeagentur übernimmt die Planung der Anzeigen im Print- sowie auch Onlinebereich für ein Unternehmen. Das Praktikum hat mir in erster Linie einen Eindruck von dem Berufsleben an sich vermittelt. Ich hatte dort eine eigene Aufgabe bekommen und war mitten in dem Agenturalltag. Zum Anderen konnte ich mir viel über die Tätigkeitsfelder des Berufs anschauen. Die Mitarbeiter waren richtig nett zu mir und ich habe mich sehr gut mit ihnen verstanden. Alles in allem fand ich die Praktikumszeit sehr spannend und ich habe viel gelernt.“ (Johanna)

„Ich habe mein Praktikum in Hamburg bei einem Lifestyle-Magazin gemacht. Hauptsächlich war ich dort in der Grafik. Ich habe dort schöne Sachen erlebt und auch viel gelernt. Ich war bei einem Fotoshooting dabei und durfte sogar mehrere Seiten gestalten. Das Arbeitsklima war auch sehr schön, da die Leute wie Freunde miteinander umgegangen sind, egal ob es der Chef oder die Angestellten waren. Das Gute an einem Praktikum ist auch, dass man danach weiß ob einem die Richtung dieses Berufes gefällt, oder ob man doch lieber etwas anderes machen möchte. Bei mir war es so, dass ich nur nochmal bestätigt wurde, dass dieser Beruf sehr toll ist und mir richtig gut gefällt.  Also ich empfehle es jedem ein Praktikum zu machen.“ (Laura)

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