Berufspraktikum der E-Phase 2012 – Berufsorientierung neu definiert

Wie jedes Jahr fand auch dieses mal zum Anfang des Jahres das Berufspraktikum der E-Phase statt. Im Großen und Ganzen zeigte sich auch dieses mal ein großes Interesse der breiten Masse, was sich auch im angefügten Evaluationsbogen zeigt. So konnte die Mehrheit der Schüler im Praktikum eine hilfreiche Ergänzung zum normalen Umfang der Berufsorientierung in der Schule erblicken. Zudem zeigte sich, dass die Stärken der Schüler herauskristallisiert wurden, was sich auch im Bezug auf die neu erkannten Voraussetzungen und Fähigkeiten der Berufsfelder als sehr nützlich erweist. Jedoch wurden den Schülern, auch infolge der Informationstage in Alsfeld, zumeist selten neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt dargelegt. Die Praktika selbst brachten jedoch eine Vielzahl an positiven Eindrücken mit sich. Somit war die große Mehrheit mit dem Praktikum zufrieden, was sich auch darin äußert, dass die meisten denselben Praktikumsplatz erneut wählen würden. Dennoch muss man auch die Schattenseiten mancher Praktika beleuchten. So mussten in einzelnen Fällen Schüler zumeist Putzarbeiten leisten und oftmals auch ungeachtet in der Ecke stehen. In diesen Fällen sollte stets der verantwortliche PoWi-Lehrer informiert werden, um schnellstmöglich ein neues Unternehmen finden zu können. Auch den „Mund-selbst-aufmachen“ kann hier zu Verbesserungen führen. Zudem sollte man stets darauf achten, auf Gefahren aufmerksam zu werden und die Mitarbeiter nach Hinweisen zu befragen.

Zahnarztpraktikum

Angekommen mit weißer Hose und weißem T-Shirt ging‘s los. Nach einer freundlichen Einweisung, in der mir die Praxis gezeigt wurde, durfte ich sofort mit ins Behandlungszimmer. Vorerst mit einigen cm Abstand begutachtete ich erst einmal die Arbeit des Zahnarztes, wobei ich danach immer direkt die Zimmer reinigen und desinfizieren konnte. In den ersten Tagen gab es für mich jedoch vorerst nicht viel mehr zu tun. Doch durch die ersten paar Tage hinweg, kam mir der eigentliche Beruf immer näher. Nun durfte ich dem Zahnarzt bereits assistieren  (Speichel ziehen, belichten…), Instrumente im Labor sterilisieren bzw. fachgerecht reinigen, Werkzeuge einräumen, Patienten aufrufen etc. Während all dieser Arbeiten, wurden mir stets die einzelnen Schritte und Funktionsweisen der Behandlung erklärt. Besonders die geschichtete Arbeitszeit gefiel mir gut. Angefangen um 08:00 Uhr, arbeitete ich bis 14:00Uhr, wobei ich am nächsten Tag erst um 14:00 Uhr wieder vor Ort sein musste, um danach bis 19:00Uhr anwesend zu sein. Alles in allem hat mir das Praktikum einen sehr guten Einblick in den Beruf geboten, welcher mir eine ernst zunehmende Orientierung geboten hat.

Amt für Bodenmanagement

Am ersten Tag des Praktikums kam ich morgens früh um 7.30 Uhr in das Amt. Sofort kam eine Frau auf mich zu und stellte sich als meine Ansprechpartnerin vor. Wir verstanden uns sofort und sie zeigte mir das Gebäude und stellte mich den anderen Kollegen vor. Das Praktikum war so aufgebaut, dass ich jeden Tag in einer anderen Abteilung war und so in den zwei Wochen das ganze Amt erkunden konnte. Bald stellte sich heraus, dass die Mitarbeiter sehr nett waren (ohne Ausnahme!) und dass, (was mich überraschte) eine fast schon kameradschaftliche Arbeitsatmosphäre herrschte. Die Kollegen nahmen sich Zeit mir alles anschaulich und interessant zu erklären, was ihnen auch sehr gut gelang. Die Arbeit des Geomatikers (ehemals Vermessungstechniker) fand ich persönlich sehr interessant und faszinierend. Besonders die Außendiensttage waren aufschlussreich, da ich bei spannenden Einmessungen zugegen sein konnte und mir auf den längeren Fahrten viel über die Arbeit erzählt wurde. In der kurzen Zeit hatte ich mich so gut eingelebt, dass ich schon fast traurig war, als ich mich an letzten Tag verabschieden musste. Alles in allem kann ich sagen, dass es ein sehr gelungenes Praktikum war. Zudem  kann ich das Amt für Bodenmanagement als Praktikumsplatz nur weiterempfehlen.

Einige positiv aufgefallene und weiterzuempfehlende Unternehmen aus der Region:

Ingenieurbüro Hess

Amt für Bodenmanagement

Krankenhaus Innere 1

Zahnarztpraxis Dr. Klaus Sayffaerth und Jens Noeske

Logopädie Martina Eichenauer

Allgemeine Viszeralchirurgie

Architekturbüro Alfred Lerg

Dentallabor Hedtrich

Mittelpunktschule Angersbach

Dekra Fulda

Schlitzer Korn und Edelobstbrennerei

Vogelsberger Lebensräume

Tierarzt

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