Berlinfahrt der E-Phase 2012 – Die Berliner Philharmonie

Ein Orchester, ein Dirigent, hunderte Zuschauer…

Am 25. Januar 2012 um 20:00 Uhr sollte es beginnen. Das Konzert der Berliner Philharmoniker stand vor der Tür. Wenn auch mit einigen Schwierigkeiten bestückt, schafften es die meisten Schüler pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt um 19:45 Uhr in der Berliner Philharmonie einzutreffen. Dies jedoch auch in Folge des gelb-rötlichen Scheins, der das besagte Gebäude umschloss.

Im Konzertsaal angekommen, zeigte das Gebäude dem Betrachter eine wahre architektonische Meisterleistung auf. Ein harmonisches Gesamtbild sollte wohl die optische Erfahrung der musikalischen anpassen. Nebenbei bemerkt befand sich der Zuschauer hier in einem wohl relativ gehobenen Hörerkreis. Das Tragen eines Jacketts, Kleides oder zumindest eines Hemdes gehörte wohl zur „Pflicht“.

Nach kurzer Zeit kamen nun auch die Musiker herein, die Stück für Stück ihren Platz im Saal einnahmen. Zuletzt natürlich auch der Dirigent Sir Simon Rattle, welcher auf eine große Karriere und somit auf eine große Erfahrung im Bereich der Musik zurückblicken kann. Stille kehrte ein im Saal, denn jedes Geräusch, jeder Schritt konnte durch die herausragende Akustik des Saales eine unerwartete Lautstärke innehaben. Leise begann der Cellist Olaf Maninger das Stück „Ritorno degli snovidenia“ von Luciano Berio zu spielen. Ein wahrhaft dramatisches, wie auch komplexes Lied bereitete hier einen Einstieg, der nicht bei jedem Hörer Gefallen finden konnte.  Nach einer gefühlten halben Stunde fand das Stück ein Ende und das Orchester verließ den Saal. Dies tat es aber jedoch nur, um sogleich mit einer noch stärkeren Bemannung wieder herein zu kommen. Die nächsten 3 Lieder, basierend auf den Gedichten von Tristan Klingsor und geschrieben von Maurice Ravel, setzten den Abend fort. Die Ehefrau von Sir Simon Rattle, Magdalena Kožená, sang hier die tragende Solo-Stimme.

Nun ging das Orchester für eine kurze Pause, die auch im Sinne der Zuschauer war, noch einmal vor die Tür.

Wieder im Konzertsaal angekommen, wurde das Konzert mit fünf Liedern nach den Gedichten von Friedrich Rückert, geschrieben von Gustav Mahler, weiter fortgesetzt. Die Solostimme übernahm weiterhin Magdalena Kožená.

Ohne Solostimme, dafür aber mit geballter orchestraler Energie bildeten zwei Stücke von Franz Schubert den Abschluss des Abends. Der Dirigent vermittelte gerade zum Ende hin wahre Dramatik, was durch unsere Plätze auf dem Podium hinter dem Orchester deutlich in Erscheinung treten konnte. Der Abend klang so langsam aus und konnte während der Heimfahrt mit dem Bus noch einmal Revue passieren.

Berlin-Philharmonie

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